Entstehungs­geschichte der Sozialstation

Gründung

Die Sozialstation St. Martin ist ein ambulanter Pflegedienst in Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde St. Martin in Engstingen. Sie wurde im Januar 1979 gegründet und kann auf eine über 40jährige Geschichte zurückblicken.

Anfangsjahre und weitere Entwicklung

In den Anfangsjahren wurden die pflegebedürftigen zum Teil von Ordensschwestern gepflegt und begleitet. An die Stelle der damaligen Ordensschwestern sind heute rund 40 Krankenschwestern und Krankenpfleger sowie Altenpfleger*innen getreten. Auch der Einzugsbereich der Sozialstation hat sich im Laufe der Jahre deutlich vergrößert.

Unser Leitbild

Menschen auf dem Weg begleiten

So sehr sich die Sozialstation in den letzten Jahren auch verändert hat, ist der Grund­gedanke doch gleichgeblieben: Im Sinne des christlichen Glaubens und Selbst­verständnisses Menschen auf ihrem Weg zu begleiten. Das bedeutet für uns, dass wir nicht über einen Menschen hinweg pflegen, sondern seine Stabilisierung, die Besserung seiner Befindlich­keiten und sein Wohl­ergehen anstreben.

Brücken bauen zwischen Menschen

Dabei ist es uns wichtig, nicht nur dem Pflege­bedürftigen zu helfen, sondern auch sein Umfeld zu unterstützen und zu entlasten. Wir sehen uns als Brücken­bauer zwischen Menschen und wollen älteren und pflege­bedürftigen Menschen neue Möglich­keiten bieten. Daher bieten wir immer wieder Veran­staltungen für pflegende Angehörige an, um mit ihnen eine ganz­heitliche Betreuung zu erreichen.

Unser Selbst­verständnis

Unsere Ziele sind…

  • Den Menschen zu achten mit seiner ganz persönlichen Lebensgeschichte, seine Freiheit zu respektieren und seine Eigenständigkeit zu fördern.
  • Wir betreuen und versorgen hilfs- und pflegebedürftige kranke und behinderte Menschen, unabhängig von der wirtschaftlichen und sozialen Situation und der konfessionellen Zugehörigkeit, in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung.
  • Wir pflegen nicht über Menschen hinweg, sondern streben seine Stabilisierung, die Besserung seiner Befindlichkeit und sein Wohlergehen an.

Um unsere Ziele zu verwirklichen…

  • richten wir uns nach den individuellen Bedürfnissen des Betroffenen.
  • erarbeiten wir mit den Beteiligten unsere Pflegeziele und erstellen einen individuellen Pflege- und Behandlungsplan.
  • führen wir unsere Pflege nach wissenschaftlich anerkannten Pflegestandards durch.
  • dokumentieren wir pflegerische Maßnahmen; erbrachte Leistungen und den Pflegeverlauf regelmäßig.
  • unterstützen und beraten wir Angehörige bei der Pflege und Betreuung.
  • pflegen wir einen partnerschaftlichen Umgang mit anderen Berufsgruppen und Geschäftspartnern.
  • bieten wir hauswirtschaftliche Versorgung stundenweise oder ganztags an, auch nach Verordnung nach § 31.1. sowie Haushaltshilfe nach § 38.
  • vermitteln wir andere Dienste wie z.B. Hausnotruf, Essen auf Rädern usw.
  • verständigen wir auf Wunsch den Seelsorger und stellen Kontakt zu Besuchsdiensten, Hospiz und Selbsthilfegruppen her.

Unsere gemeinsamen Grundsätze sind…

  • Wir achten auf gegenseitige Fürsorge, konstruktive Kritik und ein offenes und ehrliches Miteinander.
  • Wir beachten die regelmäßige Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen zur Weiterentwicklung unserer Persönlichen, fachlichen und sozialen Kompetenz als Verpflichtung.
  • Die Pflegenden achten auf ihre eigene Gesundheit, um ihre Fähigkeit zur Berufsausübung zu erhalten und sie nicht zu beeinträchtigen.
  • Die Mitarbeiter gewährleisten, dass der Pflegebedürftige ausreichende Informationen erhält, auf die er seine Zustimmung zu seiner pflegerischen Versorgung und Behandlung gründen kann.
  • Die Mitarbeiter verpflichten sich alle Informationen in Bezug auf ihre Kunden vertraulich zu behandeln.